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    Auf dieser Seite möchten wir Ihnen lohnenswerte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in unserer näheren Umgebung vorstellen. Klicken Sie für weitere Informationen auf die Bilder.  
    Sehenswertes: Dann fangen wir doch gleich bei uns an. Hier geht der Blick vom Katzenbuckel über den Hohen Odenwald bis hin zum Krähberg. Die Distanz über die hohen Bergrücken scheint unüberwindlich, dabei liegt zwischen beiden Punkten nur eine halbe Stunde Fahrtzeit.
Beim Katzenbuckel handelt es sich um einen erloschenen Vulkan. Er ist mit 626 m die höchste Erhebung im Odenwald und liegt bei Waldbrunn. Der Landstrich in dieser Höhenlage wird der "Winterhauch" genannt. Man sollte sich die Mühe machen, auf den 18 m hohen Aussichtsturm zu steigen; von dort hat man einen herrlichen Rundblick. Auf dem Katzenbuckel gibt es außerdem ein sehr zu empfehlendes Restaurant mit ausgezeichneter Küche.

 

Blick vom Katzenbuckel auf den Krähberg
   

Die Einhardsbasilika in Steinbach bei Michelstadt stammt aus der Karolingerzeit und wurde von dem Mönch Einhard, dem Berater und Biographen Karl des Großen, um 824 erbaut. Luwig der Fromme, der Sohn Karls des Großen, hatte Einhard 815 die Mark Michelstadt geschenkt.
Einhard hat bekanntlich später das Kloster Seligenstadt gegründet. Dorthin brachte er auch die Reliquien der Heiligen Marcellinus und Petrus, die ursprünglich für die Michelstädter Basilika aus Rom herbeigeschafft worden waren. Eine kleine, aber sehr sehenswerte Ausstellung in der Basilika beleuchtet den wahrhaft abenteuerlichen Reliquienhandel im Mittelalter.

 
Einhardsbasilika
    Nostalgie pur bietet das Heimatmuseum der Stadt Beerfelden, direkt am Zwölf-Rohren-Brunnen gelegen. In diesem in seiner Originalsubstanz erhaltenen Haus sind vom Keller bis zum Dachboden die Spuren der Vergangenheit bewahrt und gewähren einen Einblick in die Lebensbereiche unserer Vorfahren. Komplett eingerichtet sind eine Küche und ein Wohnraum, im Keller wird die damalige Vorratshaltung erläutert, unter dem Dach finden sich Trachten und Relikte aus der Zeit, als Beerfelden noch eine gutgehende Tuchindustrie hatte. Der Höhepunkt ist aber sicherlich die komplette Ladeneinrichtung aus dem vorigen Jahrhundert, bestückt mit allem, was es damals zu kaufen gab.  
Heimatmuseum Beerfelden
    Das Himbächel-Viadukt in Hetzbach spannt sich mit einer Länge von 250 Metern 43 Meter hoch über den Talgrund. Das Viadukt gehört zum letzten Teilstück der Odenwaldbahn zwischen Erbach und Eberbach und wurde Ende 1881 fertiggestellt. Daran schließt sich der Krähberg-Tunnel an, über dem unser Gasthaus Reussenkreuz liegt. Mit 3100 Metern ist er der längste eingleisige Tunnel Deutschlands. Der Tunnel entlässt die Bahn in Schöllenbach wieder ins Freie. Von da ab folgen bis Friedrichsdorf noch einige kleinere Sandstein-Viadukte.  
Das Himbächl-Viadukt
    Der AbenteuerWald in Würzberg, mit dem Auto cirka eine halbe Stunde von uns entfernt, lockt mit luftigen Kletterattraktionen für die ganze Familie. Besucher sollten rechtzeitig reservieren - daher informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des Abenteuerwaldes und lassen sich dort einstimmen auf Touren in die Baumwipfel oder den "Großen Tarzansprung".  

   




F
ür Bike- und Downhillbegeisterte findet sich nur cirka 5 km von uns entfernt am Skilift Beerfelden ein Bikepark. Auf 2 Strecken geht's bergab; für den Transport nach oben sorgt zumindest am Wochenende ein Shuttle. Die Biker können bei uns zu gesonderten Konditionen übernachten >>

 

 

 
Bikepark Beerfelden
    In der idyllischen Landschaft um den Wallfahrtsort Walldürn ist in Gottersdorf das Odenwälder Freilandmuseum zu finden. Anhand originaler Odenwälder Wohn-, Bauern- und Handwerkerhäuser wird dem heutigen Besucher die ländliche Lebensweise der vergangenen Jahrhunderte anschaulich vermittelt. Auch das Leben der ursprünglichen Bewohner ist, soweit möglich, umfangreich dokumentiert. Fast möchte man meinen, einer von ihnen käme gleich um die Ecke, so lebendig wirkt hier die Vergangenheit!.
An Sonn- und Feiertagen hat die kleine Wirtschaft am Eingang des Dorfes geöffnet; hier gibt es unter anderem die im Bauland so bekannte Grünkernsuppe. Ein Ausflug, der in jedem Fall lohnt!
 
Freilandmuseum Gottersdorf
   

Aber auch die Römer hinterließen im Odenwald schon ihre Spuren. Hier ist das Fundament des Römerbades zwischen Hesselbach und Würzberg zu sehen. An das zugehörige Kastell erinnert nur noch eine Bodendelle, doch ganz in der Nähe konnte ein Wachtturm rekonstruiert werden; auch ein Palisadenzaun ist errichtet. Wir bewegen uns übrigens hier am Odenwald-Limes, der rund 100 Jahre älter als der obergermanische Limes ist, der sich seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe nennen kann. Wer mehr lesen möchte, klickt bitte in das Bild.

 
Römerbad bei Würzberg
    Lohnenswert ist ein Ausflug in den kleinen Ort Preunschen bei Kirchzell. Von dort kann man zur wildromantischen Wildenburg wandern und das Waldmuseum Watterbacher Haus besuchen. Es gilt als eines der ältesten erhaltenen Wohn-Stall-Häuser im Odenwald und wurde wegen drohenden Abrisses aus Watterbach nach Preunschen versetzt, wo es jetzt in wunderschöner Umgebung steht. Die Ausstellung im Inneren zeigt sehr eindrucksvoll die vielfältigen Nutzungen, die der Wald über die Jahrhunderte bot: Von Köhlern und Beerensammern angefangen bis hin zur hochherrschaftlichen Jagd und der Wilderei und vieles mehr reicht die Palette. Und: Haben Sie schon mal etwas von den Zapfenpflückern gehört?  
Watterbacher Haus
    In der staufischen Wildenburg soll Wolfram von Eschenbach Teile des "Parzifal" geschrieben haben. Um 1200 gebaut, wurde sie im Bauernkrieg 1525 vom "Hellen Haufen" des Götz von Berlichingen abgebrannt. Dennoch ist noch heute ablesbar, dass es sich um eine stattliche Burganlage gehandelt hat. Die Ringmauer, der Bergfried, der Torturm, ein großer Gewölbekeller wie auch der riesige Kamin im Palas sind noch in Teilen erhalten. Hoch gelegen inmitten der Wälder ist die Wildenburg ein wildromantisches Ausflugsziel, wohin die kurze Wanderung lohnt. Aber festes Schuhwerk ist angesagt!  
Die Wildenburg
    Das Museum Mutter in Amorbach ist ein Museum der besonderen Art. Neben zeitgenössischer und moderner Kunst ist hier die größte Teekannensammlung Deutschlands zu sehen. Puppen-und Teddybären sind weitere Sammlungsschwerpunkte. Im Dachgeschoss gibt es den Pepsi-Cola-Raum. Allein schon wegen der originellen Präsentation lohnt sich ein Besuch! Die Teekannen erwarten Sie beispielsweise mit Vogelgezwitscher, die armen Teddys dagegen im Knast!!
An Kunst sind u.a. Werke von Andreas von Weizsäcker, Niki de Saint Phalle, Picasso, Chagall und vor allem H.A. Schult zu sehen. Von Mitte Oktober bis März ist das Museum allerdings geschlossen.
 
Mutter-Museum
    Der Englische Garten in Eulbach mit Wildgehege ist für Jung und Alt einen Besuch wert: Die größte Attraktion sind zweifellos die Wisente, die behäbig in ihrem Gatter grasen. Der umgebende Landschaftspark ist nach Plänen des großen Gartenarchitekten Ludwig von Sckell gestaltet und mit exotischen alten Bäumen bewachsen. Mit künstlichen Ruinen und einer Inselkapelle bestückt, ist der Park ein wahrhaft romantisches Kleinod. Relikte von römischen Kastellen und vom nahe gelegenen Odenwald-Limes sind hier ebenfalls wieder aufgebaut. Sogar der Obelisk von Heliopolis wurde maßstabsgetreu nachgebaut. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuer-Spielplatz.  
Englischer Garten in Eulbach
   

Entlang des Roßbächleins zwischen Erbach und Mossautal liegt in einer Schlucht der Wild- und Naturpark Brudergrund. Die hier lebenden Hirsche und Rehe sind so zutraulich, dass sie sich füttern lassen. An dem lauschigen Ort gibt es auch zwei Teiche die von Forellen, Enten und Schwänen bevölkert sind. Seit einigen Jahren sind auch Naturlehrpfade eingerichtet. Ganz nahe sind die Ruinen der 1489 erbauten Sankt Jakobskapelle mit zahlreichen Sitzgelegenheiten, da hier im Sommer noch Gottesdienste abgehalten werden. Der Brudergrund hat das ganze Jahr über geöffnet.

 
Brudergrund
    Ein Ausflug zur römischen Ausgrabungsstätte "Villa Haselburg" führt sie nach Hummetroth, zwischen Brensbach und Höchst i. Odw. In landschaftlich reizvoller Lage entstand hier um 100 n. Chr. auf einer 3,5 Hektar großen Fläche ein römisches Gutshaus. 1979 erst wurden die Grundmauern entdeckt. Anhand der römischen Mauerrekonstruktionen sind das Haupthaus mit Gartenterrassen, die Badeanlage mit Toilette und das Wirtschaftsgebäude klar zu erkennen. Mit einem Mausklick in das Bild kommen Sie zur Internetseite der Villa und erfahren viele interessante Details sowie die Geschichte.